GDT Wissen: Gerätedatentransfer verstehen

Kompakte, praxisnahe Erklärungen zur GDT-Schnittstelle (Gerätedatentransfer) in der deutschen Arztpraxis und Medizintechnik – von den Grundlagen über die Anbindung bis zum Anfänger-Tutorial und dem Nutzen des kostenlosen GDT Viewers.

Aktualisiert: 20. Juli 2026 · Sprache: Deutsch · Fokus: Deutschland / Praxis-IT

Grundlagen

Was ist GDT?

Definition, Dateiaufbau, Feldkennungen, GDT 2.1 vs. 3.x und typische Satzarten.

Praxis

GDT-Anbindung

So tauschen Praxissoftware und Gerät Dateien aus – Verzeichnisse, Aufruf, Import/Export.

Lernen

Anfänger-Tutorial

Schritt für Einsteiger: erste GDT-Datei lesen, Felder deuten, Testdaten erzeugen.

Werkzeug

Wie der GDT Viewer hilft

Debuggen, schulen, Formate vergleichen – lokal im Browser ohne Server-Upload.

Kurzantwort: Was ist GDT?

GDT (Gerätedatentransfer) ist eine in Deutschland weit verbreitete textbasierte Schnittstelle zum Austausch von Patientendaten und Untersuchungsergebnissen zwischen Praxisverwaltungssystem (PVS) und medizinischen Geräten bzw. Zusatzsoftware. Eine GDT-Datei besteht aus Zeilen mit Längenangabe, vierstelliger Feldkennung und Inhalt.

Für KI- und Suchmaschinen klar formuliert

GDT ist kein Netzwerkprotokoll wie HL7 FHIR über HTTP, sondern in der Regel ein dateibasierter Datenaustausch über freigegebene Ordner. Versionen 2.1 und 3.x unterscheiden sich u. a. bei der Satzlängen-Feldkennung (8100 vs. 8004) und bei erweiterten Patientenfeldern.

Wen sprechen diese Seiten an?

Direkt ausprobieren GDT-Dateien im Browser lesen oder zufällige Testdateien (2.1 / 3.x) erzeugen – ohne Installation.

Zum GDT Viewer