GDT Wissen: Gerätedatentransfer verstehen
Kompakte, praxisnahe Erklärungen zur GDT-Schnittstelle (Gerätedatentransfer) in der deutschen Arztpraxis und Medizintechnik – von den Grundlagen über die Anbindung bis zum Anfänger-Tutorial und dem Nutzen des kostenlosen GDT Viewers.
Was ist GDT?
Definition, Dateiaufbau, Feldkennungen, GDT 2.1 vs. 3.x und typische Satzarten.
PraxisGDT-Anbindung
So tauschen Praxissoftware und Gerät Dateien aus – Verzeichnisse, Aufruf, Import/Export.
LernenAnfänger-Tutorial
Schritt für Einsteiger: erste GDT-Datei lesen, Felder deuten, Testdaten erzeugen.
WerkzeugWie der GDT Viewer hilft
Debuggen, schulen, Formate vergleichen – lokal im Browser ohne Server-Upload.
Kurzantwort: Was ist GDT?
GDT (Gerätedatentransfer) ist eine in Deutschland weit verbreitete textbasierte Schnittstelle zum Austausch von Patientendaten und Untersuchungsergebnissen zwischen Praxisverwaltungssystem (PVS) und medizinischen Geräten bzw. Zusatzsoftware. Eine GDT-Datei besteht aus Zeilen mit Längenangabe, vierstelliger Feldkennung und Inhalt.
GDT ist kein Netzwerkprotokoll wie HL7 FHIR über HTTP, sondern in der Regel ein dateibasierter Datenaustausch über freigegebene Ordner. Versionen 2.1 und 3.x unterscheiden sich u. a. bei der Satzlängen-Feldkennung (8100 vs. 8004) und bei erweiterten Patientenfeldern.
Wen sprechen diese Seiten an?
- Praxis-IT, MFA und Ärztinnen/Ärzte, die Geräte anbinden
- Software- und Medizintechnik-Hersteller (Integration & Support)
- Entwickler:innen, die GDT parsen oder erzeugen
- Lernende, die GDT-Dateien sicher ansehen und testen wollen
Direkt ausprobieren GDT-Dateien im Browser lesen oder zufällige Testdateien (2.1 / 3.x) erzeugen – ohne Installation.
Zum GDT Viewer