DICOM Viewer
⚠️ Nur zur Ansicht, nicht zur Diagnose. Kein Medizinprodukt. Ihre Dateien bleiben auf Ihrem Gerät – es gibt keinen Upload.

DICOM Viewer kostenlos online

Röntgen-, CT- und MRT-Bilder direkt im Browser öffnen – auch den kompletten Ordner einer Radiologie-CD. Keine Installation, keine Anmeldung und kein Upload: Die Dateien werden ausschließlich auf Ihrem Gerät gelesen.

DICOM-Dateien oder den ganzen Ordner der CD hierher ziehen

Keine Datei zur Hand? Beispieldateien ausprobieren ↓

Erkennt DICOMDIR und Dateien ohne Endung. Unterstützt unkomprimierte Bilder, JPEG, JPEG Lossless, JPEG-LS, JPEG 2000 und RLE.

Beispieldateien zum Ausprobieren

Keine eigene Datei zur Hand? Mit „Beispiel laden“ öffnen Sie eine der Dateien unten direkt im Viewer. Mit „Datei laden“ speichern Sie sie, etwa um „Dateien wählen“ auszuprobieren. Alles läuft weiterhin nur in Ihrem Browser.

ℹ️ Synthetische bzw. anonymisierte Beispieldaten, nicht für klinische Zwecke. Das Katzen-CT steht unter CC BY 4.0 (Jana Cavojska, siehe Karte), alle übrigen sind CC0.

Thorax-CT (eine Schicht)

CT

512 × 512 Pixel · 1 Schicht · 526 KB · CC0

Was man hier sieht: Ein Querschnitt durch den Brustkorb. Die beiden großen dunklen Flächen sind die luftgefüllten Lungenflügel, das runde graue Gebilde in der Mitte steht für das Herz, und helle Bereiche sind Knochen, etwa oben das Brustbein und unten die Wirbelsäule als heller Ring. Das Bild ist am Computer berechnet und zeigt keine echte Person. Probieren Sie die Fenster-Vorgaben (Weichteil, Lunge, Knochen): Dieselben Daten sehen dann sehr unterschiedlich aus.

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Quelle: CharruaSoft, CC0 (gemeinfrei), synthetisch.

MRT Kopf, T1-gewichtet

MRT

256 × 256 Pixel · 1 Schicht · 133 KB · CC0

Was man hier sieht: Ein waagerechter Schnitt durch einen Kopf, aber nur ein berechnetes Testmodell (Phantom) und kein echtes Gehirn. In der T1-Wichtung erscheint Gewebe hellgrau und Flüssigkeit dunkel: Die beiden dunklen Ovale verhalten sich wie flüssigkeitsgefüllte Räume. Vergleichen Sie es mit dem T2-Beispiel.

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Quelle: CharruaSoft, CC0 (gemeinfrei), synthetisch.

MRT Kopf, T2-gewichtet

MRT

256 × 256 Pixel · 1 Schicht · 133 KB · CC0

Was man hier sieht: Dasselbe Testmodell wie beim T1-Beispiel, nur T2-gewichtet. Jetzt ist der Kontrast umgekehrt: Flüssigkeit wird hell, die beiden Ovale leuchten weiß, das übrige Gewebe wirkt dunkler. So sieht man gut, warum bei einer MRT-Untersuchung mehrere Wichtungen aufgenommen werden.

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Quelle: CharruaSoft, CC0 (gemeinfrei), synthetisch.

Röntgen Thorax (p.-a.)

Röntgen

1200 × 1440 Pixel · 1 Bild · 3,5 MB · CC0

Was man hier sieht: Ein stark vereinfachtes, am Computer erzeugtes Röntgenbild des Brustkorbs, von hinten nach vorn durchstrahlt (p.-a.). Röntgenbilder sind Schattenbilder: Dichtes Gewebe wie Knochen erscheint hell (hier die waagerechten Streifen der Rippen), luftgefüllte Lunge dunkel. Die helle runde Fläche in der Mitte steht für das Herz. Der Hinweis „SYNTHETIC – NOT FOR CLINICAL USE“ ist ins Bild eingebrannt.

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Quelle: CharruaSoft, CC0 (gemeinfrei), synthetisch.

Katzen-Oberschenkelknochen (CT)

CT

41 × 185 Pixel · 75 Schichten · 1,1 MB · CC BY 4.0

Was man hier sieht: Ein schmaler Ausschnitt (etwa 2,8 × 12,6 cm) aus einer CT-Aufnahme des Oberschenkelknochens einer Katze mit 75 Schichten, daher steht das Bild als schmaler Streifen. Knochen erscheint hell (außen weiß, innen dunkler), Weichgewebe wie Muskeln mittelgrau, Luft schwarz. Blättern Sie mit Mausrad oder Schieberegler: Der Knochen zeigt sich mal als Ring, mal als langer heller Streifen. Es sind Forschungsdaten, nicht klinisch, und die Datei wurde mit der Software MeVisLab aus dem CT-Volumen abgeleitet.

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Namensnennung: Jana Cavojska, DOI 10.5281/zenodo.3829502, CC BY 4.0. Datei unverändert übernommen.

Weitere Beispieldaten zum Selbst-Ausprobieren

So funktioniert der Viewer

  1. Laden: Ziehen Sie einzelne .dcm-Dateien oder den ganzen CD-Ordner in das Feld oben oder klicken Sie auf „Ordner / CD wählen“.
  2. Auswählen: Links erscheinen alle Patienten, Studien und Serien mit Vorschaubild. Ein Klick öffnet die Serie.
  3. Ansehen: Mit dem Mausrad oder dem Schieberegler blättern Sie durch die Schichten. Linke Maustaste ziehen ändert Helligkeit und Kontrast (Fenster/Level), Strg+Mausrad zoomt.
  4. Exportieren: Das aktuelle Bild lässt sich als PNG oder JPG speichern – standardmäßig ohne Patientendaten.

🔒 Bleibt auf Ihrem Gerät

Die Seite ist rein statisch. Ihre Bilder werden per JavaScript lokal gelesen und nie an einen Server geschickt. Sie können die Seite nach dem Laden sogar offline nutzen.

🕶️ Anonymer Export

Exportierte Bilder enthalten nur Pixel – keinen Namen, kein Geburtsdatum, keine Metadaten. Ideal, um ein Bild an Familie, Trainer oder ein Forum weiterzugeben.

💿 CD-tauglich

DICOMDIR wird erkannt, Dateien ohne Endung (z. B. IM000001) werden über die DICOM-Kennung „DICM“ gefunden.

Welche Dateien werden unterstützt?

Unkomprimierte DICOM-Bilder (Implicit/Explicit VR Little Endian, Explicit VR Big Endian) in 8, 16 und 32 Bit, Graustufen und Farbe, auch Mehrbild-Dateien (Multiframe) wie Ultraschall-Clips. Dazu diese Kompressionen: JPEG Baseline und Extended (8/12 Bit), JPEG Lossless, JPEG-LS (verlustfrei und nahezu verlustfrei), JPEG 2000 (verlustfrei und verlustbehaftet) sowie RLE. Die nötigen Decoder werden erst nachgeladen, wenn ein solches Bild auftaucht – ebenfalls lokal, ohne dass Bilddaten Ihr Gerät verlassen. Bei Deflate, HTJ2K und Video-Formaten erscheint ein klarer Hinweis statt eines leeren Bildes.

Was der Viewer bewusst nicht kann

Es gibt keine Mess-, Markierungs- oder Befundwerkzeuge. Der Viewer ist zum Anschauen gedacht, etwa um vor dem Arzttermin die eigenen Bilder zu sehen. Nur zur Ansicht, nicht zur Diagnose. Kein Medizinprodukt. Die Beurteilung Ihrer Bilder gehört in ärztliche Hände.

Mehr dazu: Radiologie-CD öffnen · DICOM in JPG umwandeln · DICOM am Mac · DICOM am iPhone · MRT-Bilder verstehen · DICOM, LDT, BDT, GDT

Was ist DICOM?

DICOM (Digital Imaging and Communications in Medicine) ist ein internationaler Standard für medizinische Bilder. Eine DICOM-Datei enthält das Bild selbst und zusätzlich Angaben wie Patientenname, Untersuchungsdatum, Gerät, Schichtdicke und Kontrastvorgaben. Deshalb öffnen normale Bildbetrachter diese Dateien nicht: Sie kennen weder das Format noch die 12- oder 16-Bit-Graustufen, die ein CT liefert.

Häufige Fragen

Ist der DICOM Viewer wirklich kostenlos?

Ja. Keine Anmeldung, keine Werbung im Viewer, keine Testphase.

Werden meine Bilder hochgeladen?

Nein. Die Dateien werden ausschließlich in Ihrem Browser gelesen. Es gibt keinen Server, der sie empfängt.

Kann ich damit eine Diagnose stellen?

Nein. Der Viewer ist kein Medizinprodukt und hat bewusst keine Mess- oder Befundfunktionen. Er dient nur zur Ansicht.

Warum sehe ich nur eine Fehlermeldung?

Dann ist das Bild in einem nicht unterstützten Format gespeichert, etwa Deflate, HTJ2K oder als Video (MPEG/H.264). Die Meldung nennt das genaue Format. JPEG, JPEG Lossless, JPEG-LS, JPEG 2000 und RLE werden unterstützt.

Funktioniert es auf dem Handy?

Ja, in aktuellen Browsern auf Android und iPhone. Für große CT-Serien ist ein Computer angenehmer.

Über den Entwickler

Thomas Freimoser entwickelt kostenlose, datensparsame Web-Tools für Praxen, Labore und Patientinnen und Patienten – alles läuft im Browser, nichts wird hochgeladen. München / Remote.