Viewer für HL7 CDA-Arztbriefe: CDA-XML im Browser lesen
Dieser CDA-Viewer zeigt Dokumente nach HL7 CDA R2 (Clinical Document Architecture) lesbar an, zum Beispiel Arztbriefe, Entlassbriefe und C-CDA-Dokumente: den Kopf mit Patient, Autor und Verwahrer, die Abschnitte mit ihrem Text und die codierten Einträge. Ihre Datei wird nur in Ihrem Browser gelesen.
Nur zur Ansicht, kein Medizinprodukt, keine Grundlage für Diagnose oder Behandlung. Ihre Dateien bleiben auf Ihrem Gerät: Es gibt keinen Upload.
CDA-Datei öffnen
CDA-XML-Datei hierher ziehen oder auswählen
XML-Text einfügen
Beispiele zum Ausprobieren
Fünf kleine Beispieldokumente liegen direkt in der Seite, es wird nichts nachgeladen. Zwei sind eigene, frei erfundene deutsche Arztbriefe, drei stammen aus dem Beispielrepository der C-CDA-Arbeitsgruppe von HL7 (CC0 1.0). Die Herkunft steht an jeder Karte und in den Quellen. Die Beispiele enthalten keine echten Patientendaten.
Eigenes Beispiel
Entlassbrief (fiktiv, Deutsch)
Fiktiver Krankenhaus-Entlassbrief in der Struktur eines deutschen Arztbriefs: Kopf mit Patientin, Autor und Verwahrer, Abschnitte mit Text und LOINC-Code, keine codierten Einträge (Level 2).
5 Abschnitte, 0 Einträge, vom Viewer als Level 2 geschätzt. Lizenz: MIT. Eigenes, frei erfundenes Beispiel von Thomas Freimoser (MIT-Lizenz). Keine echten Patientendaten.
Fiktiver ambulanter Facharztbrief mit Level-3-Einträgen: Blutdruck, Herzfrequenz und Körpergewicht als Vitalwerte-Organizer sowie Laborwerte, jeweils mit Verweis auf die Tabellenzelle im Text.
3 Abschnitte, 3 Einträge, vom Viewer als Level 3 geschätzt. Lizenz: MIT. Eigenes, frei erfundenes Beispiel von Thomas Freimoser (MIT-Lizenz). Keine echten Patientendaten.
US-amerikanisches Beispiel eines CCD aus dem Repository HL7/C-CDA-Examples. Englisch, mit codierten Einträgen.
7 Abschnitte, 7 Einträge, vom Viewer als Level 3 geschätzt. Lizenz: CC0 1.0. HL7/C-CDA-Examples, C-CDA_R2_CCD_2.xml, Commit ad5007a, CC0 1.0. Eine E-Mail-Adresse wurde durch isabella.jones@example.org ersetzt.
Dokument: Titel, Kopf (Dokumenttyp, Datum, Patient, Autor, Verwahrer, Empfänger, Unterzeichner), ein Inhaltsverzeichnis der Abschnitte und den Text jedes Abschnitts mit Tabellen, Listen und Textauszeichnungen.
Strukturdaten: der Kopf als Tabelle und alle codierten Einträge (entry) je Abschnitt mit Code, Wert, Einheit, Zeit und Status.
Roh-XML: der Quelltext, wahlweise eingerückt.
Druckansicht: druckt nur das dargestellte Dokument, ohne Navigation. Über den Druckdialog des Browsers lässt es sich als PDF sichern.
Plausibilitätshinweise: zum Beispiel fehlende Kopfbestandteile, abweichende typeId, Abschnitte ohne Inhalt oder Text-Verweise ohne Ziel. Das ist keine Schematron-Prüfung.
Der Viewer arbeitet ohne XSLT: Er liest das Dokument mit dem XML-Parser des Browsers (DOMParser) und baut die Ansicht selbst auf. Warum das wichtig ist, steht unter CDA-Datei öffnen.
Grenzen
Kein Medizinprodukt und keine klinische Bewertung. Der Viewer prüft keine Inhalte auf medizinische Richtigkeit.
Keine Schema-, Schematron- oder Leitfaden-Validierung und keine Signaturprüfung.
Ein in der Datei eingetragenes Stylesheet (xml-stylesheet) wird ignoriert. Die Darstellung ist die des Viewers, nicht die des Erzeugersystems.
Eingebettete Medien (renderMultiMedia) und ein nonXMLBody mit PDF werden nicht angezeigt; der Viewer markiert die Stelle.
Dateien über 15 MB und Dateien mit DOCTYPE- oder ENTITY-Deklaration werden abgelehnt.
Codes werden so angezeigt, wie sie in der Datei stehen (Code, Codesystem, Anzeigename). Der Viewer übersetzt keine Codes und enthält nur eine kleine Liste bekannter Codesystem-OIDs.
CDA (Clinical Document Architecture) ist ein XML-Standard von HL7 International für klinische Dokumente wie Arztbriefe oder Entlassbriefe. Ein CDA-Dokument besteht aus einem Header mit Patient, Autor, Dokumenttyp und Datum sowie einem Body aus Abschnitten mit lesbarem Text und optional codierten Einträgen. Mehr dazu unter Was ist HL7 CDA?.
Wie öffne ich eine CDA-XML-Datei lesbar?
Ziehen Sie die Datei in das Feld oben oder fügen Sie den XML-Text ein. Der Viewer zeigt Kopf, Abschnitte und Text an; mit „Strukturdaten“ sehen Sie die codierten Einträge als Tabelle, mit „Roh-XML“ den Quelltext. Eine Anleitung mit den Fehlermeldungen des Viewers steht unter CDA-Datei öffnen.
Ist HL7 v3 dasselbe wie CDA?
Nicht ganz. CDA Release 2 gehört zur „Familie“ der HL7-Version-3-Standards und beruht auf dem HL7-Referenz-Informationsmodell (RIM) (Quelle: VHitG-Arztbrief-Leitfaden v1.50 (HL7 Deutschland)). Mit v3-Nachrichten, die Daten zwischen Systemen austauschen, ist ein CDA-Dokument nicht identisch. Erkennt der Viewer ein v3-Nachrichtenelement als Wurzel, meldet er „Kein CDA-Dokument“ und nennt das gefundene Element.
Was bedeuten Level 1, 2 und 3 beim Arztbrief?
Level 1 ist ein lesbares XML-Dokument ohne codierte Struktur, Level 2 kennzeichnet zusätzlich die Abschnitte mit Codes, Level 3 enthält maschinenauswertbare Einzelinformationen (entry) (Quelle: VHitG-Arztbrief-Leitfaden v1.50 (HL7 Deutschland), Kapitel 6.2). Der Viewer schätzt das Level aus dem Dokument; das ist ein Hinweis, keine Konformitätsaussage. Details: Arztbrief lesen.
Ist der eArztbrief ein CDA-Dokument?
Die KBV-Richtlinie zum elektronischen Brief (in Kraft seit 17.05.2024) verlangt mindestens eine PDF/A-Datei und eine XML-Datei nach dem Implementierungsleitfaden „Arztbrief“ auf Basis von HL7 CDA Release 2, Version 1.50 vom 12.05.2006. Die XML-Datei darf sich auf Patient und Absender beschränken, der Body darf leer sein; der Inhalt steht dann im PDF (Quelle: KBV, Richtlinie elektronischer Brief (in Kraft seit 17.05.2024)). Ein solcher Brief erscheint im Viewer mit Kopf und ohne Abschnitte.
Wird meine Datei hochgeladen?
Nein. Die Datei wird im Browser gelesen und dort verarbeitet. Die Seite setzt eine Content-Security-Policy mit connect-src 'none', der Browser blockiert damit Netzwerkverbindungen der Seite selbst. Dateien mit DOCTYPE- oder ENTITY-Deklaration lehnt der Viewer aus Sicherheitsgründen ab. Mehr unter Datenschutz.
Prüft der Viewer, ob ein CDA-Dokument gültig ist?
Nein. Der Viewer zeigt Plausibilitätshinweise, etwa fehlende Kopfbestandteile oder Text-Verweise ohne Ziel. Er führt keine Schema- oder Schematron-Prüfung gegen einen Leitfaden aus, prüft keine Signaturen und ist kein Medizinprodukt. Für eine Konformitätsprüfung brauchen Sie einen Validator, der die Regeln des jeweiligen Leitfadens umsetzt.
Weitere Werkzeuge
Andere Datenformate aus dem Gesundheitswesen, ebenfalls lokal im Browser: